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Medizinische Universität Innsbruck (MedUni Innsbruck)

Medizinische Universität Innsbruck (MedUni Innsbruck)

Allgemeine Infos

Die Medizinische Universität Innsbruck (MUI) ist eine junge Forschungsstätte mit langer Tradition. Sie wurde am 1. Jänner 2004 als selbstständige Universität gegründet und ging aus der Medizinischen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck hervor. Ihr Gründungsrektor war Hans Grunicke.

Die MedUni Innsbruck ist heute mit ca. 3.000 Studierenden und etwa 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die bedeutendste medizinische Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich und Stammuniversität vieler Tiroler, Südtiroler und Vorarlberger StudentInnen.

Logo der Medizinischen Universität Innsbruck
Medizinische Universität Innsbruck

Forschung und Lehre an der MUI

Im Zentrum Tirols und damit auch im Zentrum der Alpen gelegen, bietet die MedUni Innsbruck beste Bedingungen sowohl für erfolgreiche Forschung, als auch für Studium und Lehre an einem attraktiven Standort. Zu den zentralen Aufgaben der MedUni Innsbruck zählen Lehre und Ausbildung auf höchstem Standard, Forschung auf internationalem Niveau und die kontinuierliche Verbesserung von Spitzenmedizin. Die Organisationseinheiten der Universität gliedern sich in einen medizinisch theoretischen Bereich, einen klinischen Bereich und in weitere (Service-) Einrichtungen. Die Kliniken sind am Landeskrankenhaus Innsbruck angesiedelt, das gleichzeitig als Klinik der Medizinischen Universität Innsbruck fungiert.

Ursprung in der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Geschichte der MedUni Innsbruck

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Medizin hat in Innsbruck eine lange Tradition. Im Jahr 1307 wurde in Schwaz in der Nähe von Innsbruck ein erstes Stadtspital eröffnet. Aufgrund des rasanten Bevölkerungswachstums bedingt durch den florierenden Silberbergbau wurde es notwendig, eigene Ausbildungsstrukturen zu entwickeln.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist eine junge Forschungsstätte mit langer Tradition. Bereits im Jahr 1562 wurde in Innsbruck von den Jesuiten ein Gymnasium errichtet. Auf diesem aufbauend gründete Kaiser Leopold I. am 15. Oktober 1669 eine Universität (daher der Name „Leopold-Franzens-Universität“). Zur Sicherstellung der Finanzierung wurde eine Sondersteuer auf das Haller Salz - der „Haller Salzaufschlag“ - eingehoben. Die Medizinische Universität Innsbruck war eine der vier Gründungsfakultäten (Philosophie 1669, Juristische Fakultät 1670, Theologische Fakultät 1670, Medizinische Fakultät 1674) der Universität Innsbruck. In ihrer knapp 340-jährigen Geschichte war sie stets eines der wichtigsten Aushängeschilder der Universität.

Im Rahmen des Universitätsgesetzes 2002 wurde die ehemalige Medizinische Fakultät aus der Leopold-Franzens-Universität herausgelöst und als Medizinische Universität Innsbruck (MUI) zu einer eigenen Universität erhoben. Im Zuge dessen wurden auch die bis dahin bestehenden Medizinischen Fakultäten der Universität Wien und der Universität Graz als eigenständige Medizinische Universitäten etabliert.

Schwerpunkte der MUI

Die MedUni Innsbruck (MUI) ist vor allem für ihre Arbeiten auf dem Gebieten der Transplantationsmedizin, der Biowissenschaften und der Neurowissenschaften bekannt. Bedeutende Forschungsschwerpunkte sind zudem die Fächer Onkologie, Neurowissenschaften, Genetik (Epigenetik und Genomik), Infektiologie, Immunologie sowie Organ- und Gewebeersatz.

1993 wurde der erste österreichische Spezialforschungsbereich für „Biologische Kommunikationssysteme“ eingerichtet. 2003 folgte ein zweiter Spezialforschungsbereich zum Thema „Zellproliferation und Zelltod in Tumoren“. Gemeinsam mit der Universität Innsbruck betreibt die Medizinische Universität Innsbruck seit 2010 auch den Spezialforschungsbereich „Zelluläre Signalwege bei chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems“. Im Bereich der Krebsforschung gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Tiroler Krebsforschungsinstitut und dem 2008 eingerichteten Exzellenzzentrum Oncotyrol.

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