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Medizinische Universität Wien (MedUni Wien)

Medizinische Universität Wien (MedUni Wien)

Allgemeine Infos

Mit rund 8.000 Studierenden zählt die Medizinische Universität (MedUni Wien) nicht nur zu der größten medizinischen Ausbildungsstätte in Österreich, sondern im gesammten deutschsprachigen Raum.

Ganze 26 Universitätskliniken, 12 medizintheoretische Zentren, drei klinische Institute und zahlreiche hochtechnische Laboratorien unterstützen unter anderem die Spitzenforschung im biomedizinischen Bereich.

Fortschritt ist die reale Aufgabe Wissen zu schaffen und richtig anzuwenden. An der innovativsten MedUni Europas setzt man man an der Medizinischen Universität Wien alles daran, die besten Talente und erfahrene Mitarbeiter zu gewinnen, um in der Forschung ein neues Level zu erreichen, gewonnene Erkenntnisse zu lehren und für PatientenInnen eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Logo der Medizinischen Universität Wien
Medizinische Universität Wien

Ziele und Zukunft

Die Zukunft in der Medizin aktiv mitzugestalten, ist das Ziel der MedUni Wien und gleichzeitig die Voraussetzung für das universitäre System der Triple-Track-Strategie. Der Tradition verpflichtet, zählt die Medizinische Universität Wien zu den weltweit renommiertesten Universitäten.

Die gleichwertigen Kernaufgaben von Forschung, Lehre und Klinik stellen die Grundpfeiler aller Bemühungen dar. Diese drei Bereiche sollen sich gegenseitig unterstützen und dienen in medizinisch wissenschaftlichen Themen der Linderung, Prävention und Heilung von Krankheiten als auch der Gesunderhaltung.

Daraus ergeben sich spannende Synergien, außergewöhnliche Projekte und eine hohe Zahl wertvoller Errungenschaften. Die guten Erfolge dieser Symbiose sind ausgesprochen eng mit den steigenden Ansprüchen und den unterschiedlichen Bedürfnissen von Staat und Gesellschaft zu verdanken. Noch nie in der Geschichte war die Medizin effizienter und dennoch erfüllt sie mit ihren Visionen das Leben.

Wissen schaffen, vermitteln und anwenden – mit diesem Ziel leisten ForscherInnen, Studierende und ProfessorInnen der Medizinischen Universität Wien gemeinsam einen großen Anteil zur dynamischen, innovativen und modernen Interpretation von Theorie und Praxis. Hier zählt Leistung und Pioniergeist, Querdenker sind willkommen und messen sich unter den Besten.

Medizinische Universität Wien

Eine Erfolgsgeschichte

Die MedUni Wien gehört zu den Top 10 unter den Medical Schools in Europa.

Die Grundlage für alle Erfolge in der Spitzenmedizin ist die Forschung. Ihr verdankt das Institut seine internationale Anerkennung und auf dieser Basis baut man auf. Im Sinne der medizinischen Entwicklungsprozesse und als Verpflichtung nachfolgender Generationen.

Ursprung der Alma Mater Rudolphina

Geschichte der MedUni Wien

Professoren der MedUni Wien

Vor mehr als 655 Jahren begann die bewegende Historie der Medizinischen Universität Wien. Herzog Rudolf IV. gründete die „hoen schuel“ als Prestigeobjekt, das zur damaligen Zeit lediglich Königen und Kaisern vorbehalten war.

Exakt nach ihren großen Vorbildern der Pariser Sorbonne als auch der Prager Universität, welche vom Schwiegervater Rudolfs, Karl IV. 1348 ins Leben gerufen wurde. Wie die Sorbonne, sollte auch die Universität Rudolphina in vier unterschiedliche Fakultäten gegliedert werden: Jurisprudenz, Theologie, Artes liberales (später Philosophische Fakultät) und Medizin. Doch Papst Urban V. versagte der Universität 1365 seine Anerkennung.

Nach Jahrhunderten der Privilegien, internationalem Zustrom an Studenten und einer vollständigen Neuausrichtung im 18. Jahrhundert unter Maria Theresia, gelang 1867 die Festhaltung im Staatsgrundgesetz: „Wissenschaft und ihre Lehre ist frei“.

Historisch bemerkenswert ist die Zulassung von Frauen um 1900 an der Medizinischen Universität Wien, deren Räumlichkeiten im Ersten Weltkrieg als Lazarett, Forschungs- und Lehrbetrieb genutzt wurden.

Im Jahre 1994 nahm man die Uni-Kliniken im Neuen AKH (Allgemeines Krankenhaus Wien) in Betrieb, wobei erst wesentlich später 2004 die Medizinische Fakultät aus der University Vienna hervorging. Nur 10 Jahre später konnte sie sich erstmals in der Riege der besten Top 50 weltweit einordnen. Ein Neubeginn mit großem Erfolg.

Das „größte Krankenhaus Europas“

AKH Wien

Heute gilt die MedUni als eine sehr empfehlenswerte Einrichtung für ForscherInnen und vereint im „größten Krankenhaus Europas“, dem Allgemeinen Krankenhaus Wien, eine gleichwertige Kombination aus Lehre, Forschung und Patientenversorgung. Eine großartige Einrichtung mit starken Schwerpunkten.

Neben dem aktuellen Bestreben, dem reichhaltigen kulturellen Erbe gerecht zu werden, kann das Haus auf eine europaweit einzigartige medizinhistorische Sammlung aus seiner 655-jährigen Geschichte zurückgreifen.

Ein gewachsener Bestand über viele Jahrhunderte hinweg aus Lehrmittel, Literatur, Instrumente, Architektur, Handschriften, Bildmaterial und Archivalien. Ihre faszinierende Zusammenstellung wird in regelmäßigen Abständen der breiten Öffentlichkeit präsentiert, worunter sich auch eine der weltweit größten Sammlungen für anatomische Wachspräparate befindet.

Hauptportal des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien (AKH) an der Adresse Währinger Gürtel 18-20 im 9. Wiener Bezirk Alsergrund. (© Bwag/Wikimedia)

Aktuelles zum Medizinstudium an der MedUni Wien

Die Nutzung wichtiger Ressourcen ist im 21. Jahrhundert entscheidend. Der Bildungssektor muss sich mit der modernen Gesellschaft und ihren Anforderungen mitentwickeln. Daher übernimmt der Bildungsgrad eine wesentliche Rolle. Es ist das lebenslange Lernen, mit dem Menschen konfrontiert und in ihrem Umfeld zu Leistung animiert werden. Dynamisches Wissen nimmt die Funktion von Archiven und Schriften ein – es fördert Innovation.

Der Bildungshunger nimmt zu und mit ihm der Bildungsmarkt. Spitzenqualifikation ist essenziell. Mehr als 1.000 ProfessorInnen unterrichten 8.000 Studierende in der Human- und Zahnmedizin an der Medizinischen Universität Wien.

Das attraktive Angebot reicht von modernen PhD-Programmen, Doktoratskollegs und speziellen Universitätslehrgängen wie der medizinischen Hypnose, Pflegemanagement, Health Care Management oder der Interdisziplinären Schmerzmedizin.

Immer im Fokus an der MedUni Wien: die Triple-Track-Kombination aus Forschung, Lehre und Patientenbetreuung. Der umfangreiche Mix aus medizinischer Wissenschaft und ärztlicher Praxis begleitet StudentInnen während ihrer gesamten Ausbildungszeit. Die Auswahl an Weiterbildungsprogrammen an der Medizinischen Universität Wien reicht von Doktorats- und PhD-Programmen, Masterstudien, Medizinischer Informatik bis zu 18 postgradualen Universitätslehrgängen.

Mehr als 1.400 NachwuchsforscherInnen studieren an der MedUni Wien in diesen Bereichen und viele unter ihnen zählen inzwischen zum fixen Kreis von festangestellten MitarbeiterInnen der Medizinischen Universität Wien. Zur Wertevermittlung der internationalen Geisteshaltung nimmt das Institut erfolgreich an vielen Studienaustauschprogrammen teil, vergibt Auslandstipendien, lädt GastforscherInnen ein und tauscht sich regelmäßig mit Partneruniversitäten aus.

Das moderne Curriculum der Medizinischen Universität Wien

Als zukünftiger Arzt oder zukünftige Ärztin profitieren Auszubildende vom modernen Curriculum der Medizinischen Universität Wien mit integriertem Kleingruppenunterricht und einer sehr praxisnahen Abhandlung.

Dabei liefern die Studienkerndaten deutliche Hinweise auf deren Effizienz. Waren es früher knapp 60 %, die von der Dropout-Rate betroffen waren, so reduzierte sich deren Anteil auf 13 %. Wer sich demnach für ein Medizinstudium in Wien entscheidet, beendet dieses in der Regel auch.

Durch die Vermittlung von sozialer Kompetenz und der Integration von interaktivem Lernen können Kleingruppen an der MedUni Wien besonders effektiv strukturiert und im Lernablauf konsequent einer Qualitätskontrolle und Evaluation unterzogen werden. Begleitet von klinischem Unterricht und fachspezifischen Bezügen absolvieren Auszubildende im Medizinstudium an der Medizinischen Universität Wien ihr letztes Studienjahr in akkreditierten Lehrkrankenhäusern in Österreich und werden auf diese Weise auf den Berufseinstieg vorbereitet.

Ein essenzieller Schritt zur Qualitätssicherung, denn E-Learning und Praxis gehen im Wiener Medizin-Curriculum eine perfekte moderne Symbiose ein. Zudem setzen individuelle Projekte klare Akzente, wie zukünftig Vorlesungen, Seminare und Prüfungen unter Einbindung von Voting-Technologien abgehalten werden können und wie eine Überprüfung unmittelbar nach Abhaltung der Lehrveranstaltung über das Verständnis von Lehrinhalten durchzuführen ist.

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